Betriebsferien: 21.12.2022 bis 07.01.2023 — letzter Versandtag 16.12.2022

Stimmen der Weinwelt

Vinum Weinguide Deutschland 2023


„Rieslinge? Meine Güte, das war ja noch nie so präsent und zupackend wie 2021! Der wirkliche Fokus liegt aber auf Chardonnay und Pinot Noir. Kein Wunder, Asselheims Lagen sind voll mit Kalk, das drängt sich geradezu auf. Aber das dann wie gehabt? Nöö, die wollen mehr! War vor ein paar Jahren der Chardonnay St. Stephan noch das Maß der Dinge, ist er heute der kleinste im Verbund. Der Purus macht seinem Namen alle Ehre, das ist echt karges Zeug. Bis hoch zum Abyssus ein Triumphlauf, wobei der Im Langental nicht weit dahinter steht. Kaum anders bei den Pinots. Melandor und Abyssus belauern sich, kommen aus dem gleichen Weinberg – doch wer möchte Prago oder Arthos ausschütten? Also wir schon mal nicht…
Übrigens hat man sich bei vielen Weinen von der Kuh als dominierendem Faktor auf dem Etikett verabschiedet. Sie ist noch da, denn sie gehört dazu, doch eher reliefartig. Emanzipation kann so schön sein.“


Vinum Weinguide Deutschland 2022


„Wir sehen feine Rieslinge, mit Holz und ohne, selbst der restsüße Kabinett gehört mit zu den besten in der Pfalz. Über die Pinots haben wir schon jedes Jahr lobend geschrieben, es ändert sich freilich nichts: grandioses Handwerk, mit den Jahren nun weniger Holzeinsatz, mehr Eleganz und Finesse. An der Spitze steht der Melandor, für uns momentan noch vor dem Abyssus, einer Selektion aus dem gleichen Weinberg. Beide gehören zur bundesdeutschen Spitze. Nebenbei haut man dann so mal eine Albalonga Auslese raus, die sich gewaschen hat. Und doch wird dem Chardonnay eine ähnliche Aufmerksamkeit geschenkt, denn in den extrem kalkreichen Böden Asselheims findet er eine natürliche Heimat. Auch hier ist der Abyssus der Vorbote dessen, was wir in den kommenden Jahren hier erwarten dürfen.“


Vinum Weinguide Deutschland 2021


„Metzger gewinnt uns, die wir eher nach der Qualität als auf den Preis schauen, durch eine jedes Jahr verbesserte und gekonntere Art und Weise, den Nerv der Zeit zu treffen. Aktuell ist Feinheit das Gebot
der Stunde. Eine Rebsorte wie Chardonnay, um ihn erneut aufzugreifen, darf heute nicht mehr vom Holz erschlagen sein, sie muss als Wein vibrieren, einen mit Rasse und Nerv einfangen, auch mit einem Anflug
von Reduktion, freilich nicht zu viel davon, das schreckt ab. Das kann Metzger wie auch Pinot Noir, und das wissen wir seit Jahren.“


3 Trauben im Gault&Millau Weinguide Pfalz 2021